Moderne Politik

Vor wenigen Minuten im Deutschlandfunk-Interview mit der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU):

Frage: Ist der Ausbau des Individualverkehrs nicht eine Politik aus dem vergangenen Jahrhundert?

Orosz: Nein.

Au weia.

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3 Antworten auf Moderne Politik

  1. Koloradokäfer sagt:

    Es ist echt hart, aber es ist der Stil, in dem sich Frau Orosz schon immer äußert und der wird ja scheinbar von einer deutlichen Mehrheit der Dresdener (-> OB-Wahl) befürwortet. – Dresdener sind sooo doof! 😉

  2. stefanolix sagt:

    Die Oberbürgermeisterin hat definitiv weniger aktive Ankreuzer als die Waldschlößchenbrücke gehabt (in etwa die gleiche Mehrheit bei wesentlich geringerer Beteiligung an der Stichwahl). Aber worüber soll man sich wundern — gab es denn Alternativen?

  3. Koloradokäfer sagt:

    “Ein Rückbau der Brücke – und das habe ich auch bei meinem jetzigen Besuch in äh Paris wieder gesagt, ist schlichtweg nicht möglich, ist auch unrealistisch. Und deswegen konzentriere ich mich mit vielen anderen darauf eben zu diesem Kompromiss Brücke und Welterbe.” (aus einer ARTE-Doku über das Welterbe)

    Ähm … Kompromiss? Wie jetzt? Frau Orosz war wohl grundsätzlich gegen den Welterbetitel? Und der Kompromiss ist dann: “Wenn ihr mich die Brücke bauen lasst, dürft ihr über das Tal auch den Welterbetitel verhängen” oder was?

    Und was will sie damit sagen, dass der Rückbau der Brücke “nicht möglich” und zusätzlich auch noch “unrealistisch” ist?

    Die ARTE-Doku ist leider nicht mehr online, aber sehr empfehlenswert. Falls sie jemand sehen möchte kann ich weiterhelfen.

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