Mittwochsmusik XLVII: Talco

Ich war mir sicher, so sicher. Und doch…

 
In der Mittwochsmusik gabs noch nie Talco? Auf diesem ganzen verdammten Blog gabs noch nie Talco? Das kann nicht sein. Das DARF nicht sein. Talco ist immerhin eine DER italienischen Punk/Ska-Bands. Also gut, ich kenne jetzt nicht so viele italienische Rockbands. Ja, ok, ich kenne nur diese. Aber Talco ist einfach mal großartig. Und mit fünf Alben seit 2004 auch recht produktiv. Die neueste Veröffentlichung ist Gran Gala aus dem letzten Jahr.

 
Ich hab die vor vielen Jahren mal auf Jamendo entdeckt, da gab es die ersten beiden Alben Tutti assolti und Combat Circus unter einer Creative Commons-Lizenz. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob die nicht einfach jemand hochgeladen hatte, der das eigentlich gar nicht durfte. Andererseits wurde wenn mich nicht alles täuscht selbst von der Band-Homepage auf Jamendo gelinkt. Lange her, kann auch anders gewesen sein.

 
Wie dem auch sei, Talcos Musik ist über jeden Zweifel erhaben. Die Mischung aus Punk, Ska, italienischer Folksmusik, Klezmer und mehr macht einfach gute Laune. Damit auch Hörer, die des Italienischen nicht mächtig sind verstehen, was die Jungs und Mädels so singen gibt es sowohl online als auch in den Booklets alle Texte auch in der englischen Übersetzung. Die werden dadurch zwar nicht immer verständlicher, aber trotzdem: Vorbildlichst!

 
Auf Youtube gibts noch viel viel mehr Videos von Talco, sogar komplette Alben. Man findet auch noch als Creative Commons markierte Alben (nicht mehr bei Jamendo), aber ich linke da sicherheitshalber mal nicht drauf. Wie die Youtube-Videos zeigen, scheint die Band das aber wenig zu stören, im Gegensatz zur Mafia, die immer wieder thematisiert wird:

PERDUTO MAGGIO:
„It was the day of Peppino’s funeral. He had been killed near a cottage just above the tracks of the Plermo-Trapani railway line. As attempts were already being made to sidetrack the inquiry, under the closed windows of the houses in Cinisi a funeral procession set off: the first demonstration ever against the mafia, this cancer that held the country in its grip. Peppino’s comrades carried his coffin through the streets of Cinisi, taking up the torch their friend had lit. Peppino’s brother answered the call of the crowd that had assembled to raise its voice against the mafia with his clenched fist, while his mother expelled her mafia relatives who were talking of vengeance from her house.“

 

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