Jumper

David Rice (Hayden Christensen) ist wahrscheinlich ein ganz normaler Junge. Zumindest dann, wenn er kein unnormaler Junge ist. Im Normalfall ist er aber letzteres. Seine Freundin Millie (Rachel Bilson) – übrigens auch Hayden Christensens Freundin – ist so ziemlich immer normal.
Hier ein paar interessante Dinge aus Davids Welt:

Wow, ich kann aus einem See in eine Bücherei jumpen (hier: teleportieren).
Wow, ich kann aus meinem Zimmer in eine Bücherei jumpen.
Wow, ich kann gezielt jumpen.

Warum? Egal. Auch gut, so können zumindest keine Erklärungsnöte auftreten. Aber hey:

Wow, ich kann quer durch die Welt auf die Squinx jumpen.
Wow, ich kann … shit, ich kann nicht durch Stromdrähte jumpen.

Neben David und seiner Freundin gibt es noch den rasenden Roland (Samuel L. Jackson), der die Jumper einfach mal jagd. Aus Spaß oder so. Alle drei sind unsympathisch, Roland noch dazu hässlich. Einen Innenleben hat man den dreien auch nicht gewährt, sie bleiben blass wie Mehl auf einem leeren Blatt Papier. Dagegen sind manche Teeny-Filme wahre Charakterstudien. Fast vergessen noch der vierte im Bunde: Griffin (Jamie Bell), auch Jumper. Er macht ähnliche Erfahrungen wie David:

Wow, ich kann mit anderen Menschen zusammen jumpen.
Wow, ich kann mit einem Auto jumpen.
Wow, ich kann mit einem Bus in eine Wüste jumpen.

Wikipedia nennt Jumper einen Science-Fiction-Thriller. Von der Science-Fiction sieht man nichts, dass Jumpen hat mit Wissenschaft mal gar nichts am Hut, die Fiction könnte auch als Fantasy durchgehen. Und „gethrillt“ hat in diesem Machwerk auch nichts wirklich, trotz einiger rasanter Actionszenen. Außer dem Teleportieren hat der Film einfach nichts zu bieten, abgesehen von schlechter Schauspielerei vielleicht. Aber immerhin:

Wow, ich kann mit einem Haus ins Meer jumpen!

-> Offizielle Webseite mit Trailern und mehr

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