Inflaggranti

Für Gratulationsbeiträge ist nun schon zu viel Zeit vergangen, außerdem wurde der spanischen Mannschaft hier schon gratuliert und die DFB-Elf ist mit dem deutschen Beitrag und seinen Kommentaren auch schon gut bedient worden. In diesem Zusammenhang möchte ich auch Mehlstaub danken, der durch sein Verständnis und viele ungebackene Kekse absolut nichts zur Entstehung der Erde und des Nationalismus beigetragen hat.

Nationalismus soll auch das Stichwort des heutigen Beitragsfragmentes sein. Es gibt da ja zwei EM/WM-Extreme. Zum einen die Leute, die das ganze Fußballtrara verteufeln, als würde Goebbels selbst mitspielen. Zum anderen jene, die „Schlaaaaaand“-schreiend durch die Straßen laufen und Dönerbuden attackieren. Ist der flaggenwedelnde Fußballpatriotismus also gefährlich?

Ja und nein, mein Ulrich Wagner im Interview mit der jungen Welt.

Seinen Schlusssatz kann ich mir direkt zueigen machen:

Ich jedenfalls schaue mir gerne die EM-Spiele an – dazu brauche ich keine Nationalflagge. Ich habe auch gar keine.

Viel Spaß im Finale: Deutschland gegen Media Markt.

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2 Antworten auf Inflaggranti

  1. Mehlstaub sagt:

    Flaggen hin oder her, es darf auch gern mal etwas Freude mit zum Fußball gebracht werden (und meinetwegen auch gern eine Fahne*)
    Am schlimmsten sind doch die Leute, die gestern Abend mies gelaunt ins Bett gestiegen sind weil Spanien gewonnen hat. Ja Spanien hat gewonnen. Viva l’Espana! Da darf man auch mal ein bisschen flexibel sein. Und herzlichen Glückwunsch Sam, du hattest den richtigen Riecher.

    *Flaggen kann man die meisten dieser Stoffwimpel wohl kaum nennen.

  2. Mehlstaub sagt:

    Gerade erst gefunden, aber einfach zu schön, um es nicht zu verlinken:
    http://annalist.noblogs.org/post/2008/06/30/rot-schwarz-gold

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