Ein Mann, ein Mond

Hitler (ohne Kristalle)

Hitler (ohne Kristalle)

Wer öfters dem Geschwafel des Holger K. ein Ohr leit, dem dürfte Die Mondverschwörung nicht unbekannt sein. Nachdem ich diesen Dokumentationsfilm am Sonntag auf 3SAT selbst anschauen durfte, kann ich mich der Empfehlung von H. Klein anschließen: Sehr sehenswert. Zu Anfang ist alles noch recht normal. Dennis Mascarenas macht sich auf herauszufinden, warum ein Deutscher behauptet, ihm gehöre der Mond, und nicht etwa einem Amerikaner. Das klärt sich recht schnell auf: Der Mond war ein Geschenk Kaiser Wilhelms, das von Generation zu Generation weitervererbt wird. Logisch. Da stellt sich natürlich die Frage, ob andere Deutsche auch so innige Beziehungen zum Mond haben.

Mascarenas macht sich also auf die Suche nach mehr Gesprächspartnern. Von da an wirds immer absurder. Ohne die Leute bloßzustellen – das machen die schon selber – befragt er verschiedenste Gesprächspartner zu Themen, die irgendwas mit dem Mond zu tun haben. Mondgymnastik, Mondwasser, Hitlerkristalle, Chemtrails mit Mikrochips …. wait, Hitlerkristalle? Natürlich, was denn sonst. Teilweise gehen die geäußerten Ansichten dann in Richtungen, bei denen man sich fragt ob die Leute wirklich nur spinnen oder ob da schon Gefahr von ausgeht.

Einen Trailer gibts auf Youtube. Mit Gastauftritt von Guido Westerwelle.

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Eine Antwort auf Ein Mann, ein Mond

  1. Thor sagt:

    Ich kenne derweil nur Wikinger-Kristalle. (http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314452.html)

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