„Do you need money?“ – Vorsicht in sozialen Netzen

Franz Patzig hat am eigenen Leibe erlebt, welche Gefahren soziale Netzwerk wie Myspace oder StudiVZ darstellen können: Wie ich einmal Opfer eines Online-Betruges wurde.

Die Kurzfassung: Von einem gehackten Account aus wird er nach Geld gefragt. Da er nichts böses vermutet – er „kennt“ die Person ja – hilft er auch. Wenig später bekommt er vom echten Inhaber des Accounts die böse Nachricht: Das Geld ist weg.

Was sagt uns das? Wollen wir mal nicht ganz so radikal sein und gleich wieder die Nicht-Nutzung empfehlen. Darauf hört eh keiner. Aber man sollte sich zwei Dinge noch einmal ins Bewusstsein bringen:

  1. Ein Netzkontakt ist immer nur die Repräsentation des echten Menschen. Ob der wirklich auf der anderen Seite der Leitung sitzt, kann man nur schwer sicher stellen.

  2. Alle Daten, die in so einem Profil stehen, sind auch Daten die das Social Engineering leichter machen können. Wohnort, Freunde, Hobbys, Träume, Pläne – alles Information, die, wenn sie zu unvorsichtig veröffentlich werden, schnell zum Identitätsklau genutzt werden können.

Beachtet man dies, kann man sich auch weiterhin in Sozialen Netzwerken herumtreiben und dort auch Freunden helfen. Man sollte sich nur der Möglichkeiten bewusst sein – und lieber zwei oder drei Mal nachfragen.

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