Die Krux mit dem Fuchs – Teil I: Weniger Dynamik

Der Firefox ist ja schon ein feines Stück Software. Aber je fetter er wird, desto lahmer ist er auch. Ein gar nettes Ding sind ja die dynamischen Lesezeichen (allgemein auch Feeds genannt), mit denen man ohne Müh immer auf aktuellem Stand bleibt. Mit dem Addon Brief sieht das auch noch gar hübsch aus und ist gut nutzbar. Nun haben sich im Lauf der Zeit aber ziemlich viele dieser Feeds angesammelt und das Abrufen derselben beansprucht den feinen Herrn Fuchs so sehr, dass das gesamte Surfvergnügen darunter leidet. Das liegt nicht wie gedacht an Brief, sondern an den Lesezeichen an sich. Also raus damit.

Der Thunderbird kann das auch, habe ich gehört. Praktisch, denn ein weiteres immer laufendes Programm muss ja nicht sein. Und tatsächlich: Flux ein Feed-Konto angelegt und die Feeds aus dem Firefox importiert. Aber pfui, da fehlt ja die ganze Ordnerstruktur. Der Lump! Naja, ist halt mal eine Minute Arbeit mehr. Vertane Arbeit. Denn die Feeds werden einfach mit zu den Mailkonten geklatscht, man kann sie anscheinend nicht in einen eigenen Tab verschieben, neue Feeds in Ordnern werden nicht bei geschlossenem Ordner angezeigt, sondern nur nach dem Öffnen, außerdem bekommt man keine Benachrichtigung über neue Feeds (zumindest habe ich keine bekommen). Also alles andere als ein guter Ersatz für Brief.

Also doch ein weiteres Programm. Eine kurze Recherche führt zu Feedreader. Der liest die Feed-Datei problemlos auch mit der vorhandenen Ordnerstruktur ein, ist sehr übersichtlich, gut anpassbar, informiert über neue Feeds auf Wunsch in Ton und Bild, findet selbst raus, wie oft er optimalerweise Feeds abrufen sollte und was man sich selbst so wünscht. Kurz: Genau das, was ich gesucht habe.

Und was ist nun mit dem Fuchs? Der ist nach dem Start deutlich schneller nutzbar und hat auch keine feedbedingten Performanceeinbrüche mehr.

Zu Teil 2: Die Krux mit dem Fuchs – Teil 2: Mehr Bäume

Dieser Beitrag wurde unter Software, Technik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.