Der ewige Gärtner

Soeben gesehen. Bereits 2005 erschien dieser Film vom brasilianischen Regisseur Fernando Meirelles, der sich auch für das fantastische City of God verantworlich zeichnet. Im Gegensatz zu letzterem ist Der ewige Gärtner eher ruhig, trotzdem aber sehr spannend.

Die Geschichte um den britischen Diplomaten Justin Quayle und seine Frau, die sich in die Machenschaften internationaler Pharmakonzerne verstrickt, weiß zu fesseln und zu verstören. Vor allem Quayles Frau ist wunderbar zwielichtig dargestellt, da ihre generelle Position in diesem Spiel zwar klar ist, sie durch ihre undurchsichtigen Handlungen aber zunächst recht unsympathisch wirkt. Auch die anderen Akteure sind nicht unbedingt, was sie vorgeben oder scheinen zu sein. Ein paar wenige Szenen wirken etwas konstruiert, was aber dem Film insgesamt keinen großen Abbruch tut.

Erschreckend, dass die erzählte Geschichte wahrscheinlich nur halb so fiktiv ist, wie man sich wünscht. In der Realität dürfte die Profitgier der Medikamentenindustrie zu weit erschreckenderen Resultaten führen.

Ein sehr empfehlenswerter Film.

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