Das Ende nagt

Johnny Haeusler hat auf Spreeblick einen sehr süffisanten Artikel zu The Walking Dead geschrieben. Ich stimme den dort aufgeführten Kritikpunkten zwar nicht allen zu, in den Kommentaren wird die Kritik ihrerseits auch gut kritisiert, aber der Text liest sich wirklich sehr lustig, sicherlich auch für Nicht-Kenner der Serie. Wenn man die Serie kritisieren will, dann könnte man mal mit den vielen furchtbaren Frauenrollen anfangen.

Berechtigtere aber leider gar nicht lustige Kritik schreibt Klaus Raab über Ein Herz für Kinder und die Berichterstattung zum Amoklauf in den USA. Sehenswert in diesem Zusammenhang ist dieses schon etliche Jahre alte Video von Charlie Brooker:

Gilt leider immer noch so.

Nachdem ich letzte Woche den Nürnberger Christkindlesmarkt herabgewürdigt habe, muss ich noch was zu den Dresdner Weihnachtsmärkten sagen. Zum einen kann man dieses Jahr nicht mehr vom Hauptbahnhof zum Albertplatz von Fressbudendach zu Fressbudendach springen, weil etliche Plätze leergeblieben sind. Zum anderen sind die gestalterischen Veränderungen doch eher wenig gelungen. Auf der Prager Straße sind die Hütten alle mit weißem Plüsch verkleidet. Eingelegt in viel weißen Schnee KANN das unter Umständen vielleicht ein kleines bisschen passend Aussehen, aber … nein, das sieht einfach immer hässlich aus. Und die Hütten auf dem Augustusmark sind keine Hütten, sondern Zelte. Alles sehr merkwürdig. Der Striezelmarkt war ok.

Und von der Kreuzkirche aus hätte man tolle Fotos vom im Verdunstungsnebel versunkenen Dresden machen können.

Können.

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Eine Antwort auf Das Ende nagt

  1. Da hole ich den Internetkonsum der letzten zwei Wochen nach und du hast nicht mal Fotos gemacht!

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