Monatsarchive: Mai 2008

Opera vs. Firefox

Lange Zeit zog ich für Opera in den Kampf, habe in den berüchtigten Flamewars mit dem langen Käsemesser gekämpft und Firefox-Nutzer an den Ohren durch die dünnsten Lankabel gezogen.

Doch nun ist es geschehen – ich bin zum Konvertiten … ähm … konvertiert. Warum nun dies?

Opera ist ohne Frage ein toller Browser. Der erste, der sich wirklich an die Standards des W3C hielt. Trotz ungeheurer Funktionsvielfalt ist der Installer ziemlich klein.
Ein paar der Features:

  • Tabbed Browsing – Mittlerweile zwar Standard, Opera hat das ganze aber eingeführt und beherrscht es meiner Meinung nach auch heute noch am Besten
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Rumo & Die Wunder im Dunkeln

„Darf ich Ihnen den Finger ins Ohr stecken?“ – „Ich bestehe darauf.“

Das ist nicht etwa ein sexueller Fetisch, sondern Teil eines komplizierten medizinischen Eingriffs mit dem eine Haifischmade und ein Eydeet einer Wolpertingerin das Leben retten.

Wolpertinger? Eydeeten? Haifischmaden? Bahnhof?

Aaalso, Wolpertinger, Eydeeten und Haifischmaden leben alle auf dem Kontinent Zamonien, der sich wahrscheinlich in der Mitte des Atlantiks befindet oder befand. Das weiß man nicht so genau. Ist auch nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass Zamonien eine ungeheure Vielfalt an verschiedenen Daseinsformen hat, wie zum Beispiel die fliegenden …

Nein, das führte jetzt zu weit.

Nochmal ganz anders. … Weiterlesen

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Fatales Marketing I: Ich bin freundlich

Discounter haben offenbar nicht nur Discountpreise, sondern auch Discount-PR-Manager. Die kreieren für teures Geld billigste PR-Strategien. Austauschbare Werbesprüche wie „Billig Billig“ oder „Wir haben die billigsten Preise“ (wer bitte kauft Preise?) reichen da schon lange nicht mehr. Der Kunde will beeindruckt werden, er will Alleinstellungsmerkmale sehen. So denken sich das zumindest die Marketingexperten vom Netto Marken-Discount.

Wie angelt man sich den Kunden nun also? Ganz einfach: Man pappt jedem Mitarbeiter ein Schild auf die Brust, auf dem fett und rot geschrieben steht „Ich bin freundlich!“, daneben ein breit grinsendens Smiley und klein darunter der Name des Mitarbeiters.

Das ist … Weiterlesen

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Die Katze im Sack

Ein nicht entfernter Bekannter, bloggender Zeitgenosse schrieb ein paar Wochen vor dieser Zeit, einmal über das Sprichwort Katze im Sack kaufen. Wie dort fein erklärt, kam dies zustande, weil findige Leute statt Schweinen Katzen verkauften. Kauft eigentlich heute noch jemand Schweine in Säcken?

Wie auch immer, das Sprichwort Die Katze aus dem Sack lassen kommt ebenfalls aus der Tradition dieser Spitzfindigkeit und beschrieb die Folge des Katzenkaufes. Wer die Katze bereits am Verkaufstand aus dem Sack ließ, hat im Endeffekt also doch Schwein gehabt.
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Warum ich dies nun blogge, hat zwei Gründe. Naja, eigentlich sind es drei, die … Weiterlesen

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Neuseeland kein Vorbild?

Erst vor wenigen Tagen wurde der Weg für eine Teilprivatisierung der Deutschen Bahn freigemacht. Vorher war es die SPD, die noch „Bedenken“ hatte. nun aber entschlossen sich die Genossen dazu, einen Verkauf von bis zu 24,9 Prozent des Güter- und Personenverkehrs an Aktionäre oder auch an größere Anleger zuzulassen.

Die Union müsse wissen, dass eine Privatisierung über die geplanten 24,9 Prozent hinaus mit der SPD nicht verhandelbar sei.

So die Worte Peter Strucks, die er aber gleich selbst als großen Schwindel enttarnt:

Auf die Frage, wie verbindlich eine Festlegung auf lediglich 24,9 Prozent für die Zukunft ist, und ob nicht

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